Sicherheit bei KI-Eingabeaufforderungen: Warum intelligenter Schutz unverzichtbar geworden ist
Generative künstliche Intelligenz setzt sich in Unternehmen zunehmend durch. Von Assistenten wie Microsoft Copilot bis hin zu in Fachanwendungen integrierten Dialogplattformen – diese Tools ermöglichen es, die Effizienz zu steigern, bestimmte Aufgaben zu automatisieren und die Produktivität zu verbessern.
Diese massive Verbreitung bringt jedoch auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Der Austausch zwischen Nutzern und KI-Modellen, sogenannte „Prompts“, kann sensible Daten enthalten oder von Cyberkriminellen ausgenutzt werden, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen.
Für Unternehmen stellt sich daher nicht mehr die Frage, ob KI gesichert werden muss, sondern wie dies effektiv geschehen kann.
Warum stellen Prompts ein neues Risiko dar?
Ein Prompt ist eine Anweisung, die ein Benutzer an ein KI-Modell sendet, um eine Antwort zu erhalten oder eine Aktion auszuführen.
Im beruflichen Umfeld können solche Anfragen unter anderem Folgendes umfassen:
- vertrauliche Informationen;
- interne Dokumente;
- des Quellcodes;
- Kundendaten;
- finanzielle oder strategische Informationen.
Angreifer haben schnell erkannt, dass sich diese Interaktionen mithilfe von Techniken wie „Prompt Injection“ ausnutzen lassen. Bei dieser Methode werden böswillige Anweisungen in eine Unterhaltung, ein Dokument oder eine Webseite eingeschleust, um das Verhalten der KI zu beeinflussen, ihre Sicherheitsregeln zu umgehen oder auf Informationen zuzugreifen, die nicht offengelegt werden sollten.
Da diese Assistenten in der Lage sind, mit den Unternehmensanwendungen zu interagieren, sind die möglichen Folgen weitaus schwerwiegender als nur eine falsche Antwort.
Die Grenzen herkömmlicher Lösungen
Viele Sicherheitslösungen analysieren lediglich den Inhalt der Eingabeaufforderungen, um nach Schlüsselwörtern oder verdächtigen Formulierungen zu suchen.
Dieser Ansatz bietet zwar einen ersten Schutz, stößt jedoch schnell an seine Grenzen.
Eine Anfrage kann für sich genommen völlig legitim erscheinen, obwohl sie Teil eines umfassenderen Versuchs ist, sensible Daten zu erschließen. Zudem entwickeln sich Angriffe rasch weiter und nutzen Formulierungen, mit denen herkömmliche Filter umgangen werden können.
Die Sicherheit von KI kann daher nicht allein auf der Analyse einer Eingabeaufforderung beruhen. Sie muss den Kontext, das Nutzerverhalten, die abgerufenen Daten und die Interaktionen zwischen den verschiedenen Systemen des Unternehmens berücksichtigen.
Ein kontext- und verhaltensbasierter Ansatz
Um den Einsatz von KI wirksam zu schützen, ist ein ganzheitlicher Ansatz unerlässlich, der die normalen Abläufe im Unternehmen erfasst und Abweichungen erkennt.
Eine moderne Cybersicherheitsstrategie muss insbesondere Folgendes ermöglichen:
- den gesamten Kontext der Gespräche mit der KI zu analysieren;
- ungewöhnliche Verhaltensweisen von Benutzern oder KI-Agenten zu erkennen;
- den Zugriff auf sensible Daten zu kontrollieren;
- die Interaktionen zwischen der KI und den Fachanwendungen zu überwachen;
- jede ungewöhnliche Aktivität schnell zu erkennen, bevor sie zu einem Sicherheitsvorfall wird.
Dieser Ansatz ermöglicht es nicht nur, die mit böswilligen Eingabeaufforderungen verbundenen Risiken zu begrenzen, sondern auch die Unternehmensdaten in einer Umgebung besser zu schützen, in der KI zunehmend mit dem Informationssystem vernetzt ist.
Darktrace: Ein innovativer Ansatz für die KI-Sicherheit
Angesichts dieser neuen Herausforderungen bietet Darktrace einen Ansatz an, der auf künstlicher Intelligenz und Verhaltensanalyse basiert.
Anstatt sich ausschließlich auf statische Regeln oder bekannte Signaturen zu stützen, lernt die Plattform das normale Betriebsverhalten Ihrer Umgebung kennen, um ungewöhnliche Verhaltensweisen in Echtzeit zu erkennen.
Bei der Anwendung auf generative KI ermöglicht diese Technologie insbesondere Folgendes:
- Versuche der Prompt-Injection und verdächtiges Verhalten zu erkennen;
- ungewöhnliche Zugriffe auf sensible Daten zu erkennen;
- die Interaktionen zwischen KI-Assistenten und den Unternehmensanwendungen zu überwachen;
- Risiken von Datenlecks mithilfe generativer KI-Tools aufspüren;
- einen umfassenden Überblick über die Einsatzbereiche künstlicher Intelligenz innerhalb des Unternehmens zu bieten.
Dank dieser kontinuierlichen Analyse können die Sicherheitsteams aufkommende Bedrohungen schneller erkennen und reagieren, bevor sie sich auf den Geschäftsbetrieb auswirken.
Darest Informatic, Ihr Darktrace-Partner
Als Darktrace-Partner unterstützt Darest Informatic Unternehmen dabei, ihre digitalen Umgebungen vor den neuen Risiken im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz zu schützen.
Unsere Experten begleiten Sie in jeder Phase Ihres Projekts:
- Bewertung Ihres Reifegrades im Bereich Cybersicherheit;
- Integration der Darktrace-Lösungen in Ihre Infrastruktur;
- Schutz von Cloud-, Netzwerk-, E-Mail- und KI-Umgebungen;
- Betreuung, Betrieb und Optimierung der Plattform.
Unser Ziel ist es, Ihnen zu ermöglichen, das volle Potenzial der künstlichen Intelligenz auszuschöpfen und gleichzeitig den Schutz Ihrer Daten, Ihrer Nutzer und Ihrer Anwendungen zu gewährleisten.
Die Zukunft der KI zuversichtlich gestalten
Generative KI ist mittlerweile ein wichtiger Motor für den Wandel in Unternehmen. Um deren Potenzial voll auszuschöpfen, ist eine Cybersicherheitsstrategie unerlässlich, die mit den neuen Bedrohungen Schritt halten kann.
Dank der Fachkompetenz von Darest Informatic und den fortschrittlichen Funktionen von Darktrace verfügen Unternehmen über einen proaktiven Ansatz, um den Einsatz künstlicher Intelligenz abzusichern und ihre wichtigsten Ressourcen zu schützen.